do-release-upgrade nach verlorener Verbindung fortsetzen (Ubuntu Server)

Ich habe kürzlich per Fernwartung das Distributionsupdate meines Servers mit do-release-upgrade durchführen wollen. Leider verlor ich natürlich die Netzwerkverbindung und war so aus dem Updatefenster rausgeworfen worden. Beim betrachten der aktiven Prozesse konnte ich jedoch sehen, dass es sehr wohl noch Updateprozesse und den Screen gab. Um den laufenden Screen wieder zu aktivieren, benutzte ich dann folgenden Befehl:

screen -DR

Ubuntu: Module vor Suspend entladen

Es gab nach dem Suspend meines Samsung N210 ein paar Probleme mit dem W-LAN. Beheben konnte ich das Problem, wenn ich nach dem aufwecken das W-LAN Modul entladen und dann neu geladen habe. Um mir diese lästige Aufgabe nach dem aufwecken zu sparen, wollte ich das Ganze automatisieren. Dafür habe ich folgenden Ansatz verwendet:

Die Datei /etc/pm/config.d/00sleep_module anlegen:

~$ sudo vim /etc/pm/config.d/00sleep_module

Bei mir machte das Modul r8192e_pci Probleme, daher habe ich folgendes in die Datei eingetragen:

SUSPEND_MODULES="$SUSPEND_MODULES r8192e_pci"

Dann muss man die Datei noch ausführbar machen:

sudo chmod +x /etc/pm/config.d/00sleep_module

Die Konfigurationsdatei gehört zu den pm-utils. Alle Module in der definierten Liste werden vor dem Suspend entladen und nach dem aufwecken wieder geladen. Das sollte die Probleme größtenteils Lösen.

Sound Probleme in Skype unter Kubuntu beheben

Ich hatte kürzlich ein paar Probleme mit dem Sound in Skype unter Kubuntu. Um die Probleme zu beheben musste ich in der Datei /etc/pulse/default.pa den Eintrag:

load-module module-udev-detect

folgendermaßen abändern:

load-module module-udev-detect tsched=0

Emails mit Anhang aus der Konsole versenden

Um Emails mit Anhang aus der Konsole zu versenden kann man das Programm mutt verwenden:

carsten@FooBar:~$ mutt -a test.txt -- foo@bar.org < test.txt

Die Dateien können durch die Option -a angehängt werden. Unter Ubuntu musste ich vor die Emailadresse noch den doppelten Bindestrich setzen, damit der Mailversand funktioniert.

Lighttpd (lighty) Authentifizierung (mod_auth) – User einrichten

Ich musste auf einem lighttpd Server ein geschütztes Verzeichnis einrichten. Dabei folgte ich der Anleitung auf ubuntuusers.de. Dummerweise funktionierte es eine ganze Zeit lang nicht. Der Fehler war ganz einfach, meine Auflistung der User in der Konfigurationsdatei /etc/lighttpd/conf-enabled/10-auth.conf war einfach falsch. Das richtige Format ist:

"require" => "user=username|user=otherusername"

Probleme mit Hintergrundbeleuchtung des Samsung N210 unter Xubuntu 11.04 nach Boot

Seit längerem hatte ich schon ein Problem mit der Hintergrundbeleuchtung meines Samsung N210 unter Xubuntu. Das Problem äußerte sich dadurch, dass sich das Backlight direkt nach dem hochfahren nicht einstellen ließ. Beheben konnte ich das Problem jedoch durch einen Neustart der grafischen Oberfläche. Das wird auf dauer jedoch etwas nervig. Daher habe ich mich heute einmal daran gemacht eine Lösung für das Problem zu finden.

Da das Problem nicht immer auftrat, habe ich schon länger vermutet, dass es etwas mit dem Ladezeitpunkt des Linux on my Samsung Treibers samsung-backlight zu tun hat. Es scheint so als ob der Treiber vor der grafischen Oberfläche geladen werden muss, um die Funktion der Hintergrundbeleuchtung zu gewährleisten. Weil ein einfaches manuelles Laden durch die rc.local nicht funktionierte, habe ich mich mit den Upstartskripten beschäftigt.

Zunächst musste ich das automatische Laden des Treibers unterbinden. Zunächst also einen Eintrag am Ende der /etc/modprobe.d/blacklist.conf:

# Samsung Backlight Blacklist
# Manually loaded in /etc/init/modprobe-samsung-backlight.conf
blacklist samsung-backlight

Als nächstes muss ein Upstartskript her, welches das Laden des Treibers übernimmt. Dieses habe ich unter /etc/init/modprobe-samsung-backlight.conf gespeichert:

# Startup script loading samsung-backlight on runlevel 2
description "Loading samsung-backlight on runlevel 2"

start on runlevel 2

exec /sbin/modprobe samsung-backlight

Das Skript versucht den samsung-backlight Treiber im Runlevel 2 zu laden. Das einzige was nun noch zu tun war, war das starten der grafischen Oberfläche so lange zu verzögern, bis dieses Upstartskript geladen ist. Dafür musste ich in die Startbedingung des GDM Upstartskript (/etc/init/gdm.conf) eingreifen:

# Added last condition to ensure that samsung backlight is loaded before
# GDM is started
start on (filesystem
          and started dbus
          and (drm-device-added card0 PRIMARY_DEVICE_FOR_DISPLAY=1
               or stopped udev-fallback-graphics)
          and stopped modprobe-samsung-backlight)

Die hinzugefügte Bedingung sollte die grafische Oberfläche erst starten, wenn das samsung-backlight Skript ausgeführt worden ist. Für andere Derivate von Ubuntu muss vermutlich ein ähnliches Skript angepasst werden (Bsp.: /etc/init/kdm.conf).

Bisher scheint der Workaround zu funktionieren. Eventuell wird noch ein sleep am Ende der modprobe-samsung-backlight.conf nötig sein.

Fedora 15 mit Gnome 3 und Bluetooth

Aus gegebenen Anlass wollte ich die Möglichkeit testen meine Logitech diNovo Edge an den Desktop PC anzuschließen. Da dieser kein integriertes Bluetooth hat, griff ich zu einem Silver-Hawk USB Bluetooth Adapter, den ich noch in einem Schrank liegen hatte. Der Stickt wurde von Fedora 15 direkt erkannt und alle benötigten Treiber wurden geladen. Leider konnte ich auch nach einem erneuten Anmelden in Gnome 3 keine Einstellungen vornehmen (trotz angezeigtem Bluetooth Symbol).

Mit Hilfe der folgenden Befehle konnte ich das Problem jedoch lösen:

systemctl status bluetooth.service
sudo systemctl enable bluetooth.service
sudo systemctl start bluetooth.service

Danach konnte die Tastatur einwandfrei benutzen.

Probleme beim WordPress Update 3.2.1 mit 1und1

Es gab ein paar Probleme beim Update auf die neuste WordPress Version (3.2.1) auf meinem 1und1 Webspace. Das automatische Update endete immer in einem Fatal Error: Out of Memory. Um das Update dennoch durchführen zu können, reichte es alle Plugins zu deaktivieren. Nun ist die Seite auch wieder up to date ;)

Ruhezustand unter Ubuntu 10.10 mit Samsung Netbook N210

Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Post eine Lösung für ein Problem mit der Hintergrundbeleuchtung unter Ubuntu 10.10 auf meinem Netbook Samsung N210 beschrieben. Ich wollte heute noch einmal überprüfen, ob es etwas neues zu diesem Thema gibt. Eine endgültige Lösung in Form eines Patches scheint es noch nicht zu geben, jedoch fand ich weitere hilfreiche Tipps.

Auch wenn der alte Ansatz mein Problem mit der Hintergrundbeleuchtung löste, hatte ich schon seit geraumer Zeit Probleme damit mein Netbook in den Ruhezustand zu versetzen. Die neusten Tipps in dem entsprechenden Beitrag auf Linux on my Samsung behandelten nun ein ähnliches Problem und ich wollte dem ganzen eine Chance geben. Nach der Umsetzung der Tipps, kann ich mein Netbook nun ohne Bedenken in den Ruhezustand versetzen und so gehts:

Zunächst muss man in der Datei /etc/default/grub einen weiteren Kernelparameter hinzufügen. Die entsprechende Zeile sollte danach so aussehen:

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash acpi_backlight=vendor intel_idle.max_cstate=0"

Danach wie üblich grub und das initramfs aktualisieren:

sudo update-grub
sudo update-initramfs -u

Als nächstes wurde geraten das Modul samsung-backlight erst gegen ende des Bootvorgangs zu laden. Dazu muss man das Laden zunächst durch einen Eintrag in der Datei /etc/modprobe.d/blacklist.conf verhindern:

blacklist samsung-backlight

Als nächstes fügt man folgende Zeile in die Datei /etc/rc.local vor der Zeile exit 0 ein, um das Modul gegen Ende des Bootvorgangs zu laden:

modprobe samsung-backlight

Spätestens nach einem Neustart sollte sowohl die Hintergrundbeleuchtung als auch der Ruhezustand funktionieren. Ich habe nicht weiter getestet, ob wirklich alle Tipps nötig sind, jedoch könne sie nicht wirklich Schaden. Zumindest ein paar davon scheinen ja zum gewünschten Erfolg zu führen :-)

PDF Qualität mit Ghostscript reduzieren

Hier ein kleiner Tipp, wie man die Größe von PDFs in den meisten Fällen etwas reduzieren kann, ohne dabei einen zu starken Qualitätsverlust in Kauf zu nehmen. Zunächst benötigt man dafür das Programm ghostscript. Unter Ubuntu kann man es folgendermaßen Installieren:

:~$ sudo apt-get install ghostscript

Nach der Installation kann man mit folgender Kommandozeile die Qualität der einer PDF verändern:

gs -sDEVICE=pdfwrite -dCompatibilityLevel=1.4 -dPDFSETTINGS=/screen -dNOPAUSE -dQUIET -dBATCH -sOutputFile=output.pdf input.pdf

Die verwendete Qualität kann durch die Option -dPDFSETTINGS= eingestellt werden. Dabei können die folgenden Werte verwendet werden:

/screen selects low-resolution output similar to the Acrobat Distiller "Screen Optimized" setting.
/ebook selects medium-resolution output similar to the Acrobat Distiller "eBook" setting.
/printer selects output similar to the Acrobat Distiller "Print Optimized" setting.
/prepress selects output similar to Acrobat Distiller "Prepress Optimized" setting.
/default selects output intended to be useful across a wide variety of uses, possibly at the expense of a larger output file.